Entscheidung
VIII ZR 2/99
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
ZivilrechtBundesgericht
1mal zitiert
8Zitate
1Normen
Zitationsnetzwerk
9 Entscheidungen · 1 Normen
VolltextNur Zitat
Entscheidungsgründe
BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS VIII ZR 2/99 vom 12. Juli 2000 in dem Rechtsstreit - 2 - Der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 12. Juli 2000 durch die Vor- sitzende Richterin Dr. Deppert und die Richter Dr. Hübsch, Ball, Wiechers und Dr. Wolst beschlossen: Der Streitwert für die Revisionsinstanz wird auf 394.358,85 DM festgesetzt. Gründe: Der Streitwert des Revisionsverfahrens errechnet sich unter Berücksich- tigung der Vorschrift des § 19 Abs. 3 GKG aus der Summe der unstreitigen Hauptforderung und der hilfsweise – nach der Primäraufrechnung, die nicht streitwerterhöhend wirkt – zur Aufrechnung gestellten streitigen Gegenforde- rungen (vgl. Senatsbeschluß vom 6. November 1991 – VIII ZR 294/90, WM 1992, 68). - 3 - Somit ergibt sich folgende Berechnung: 1. Hauptforderung unstreitig 138.000,00 DM 2. Primäraufrechungen: a) Schadensersatz für angeblich weggenommene Gegenstände 113.000,00 DM b) Ersatzbeschaffung der Einzugs- winde 18.400,00 DM c) Reparaturkosten Füllband 4.462,00 DM d) Teilbetrag aus Kosten für die ver- gebliche Herstellung des Kom- posts wegen des Fehlens der Kopffüllmaschine und der Winde 2.138,00 DM 3. Hilfsaufrechungen (19 Abs. 3 GKG): Wegen Kopffüllmaschine und Winde a) Restbetrag aus Kosten für die vergebliche Herstellung des Komposts 93.082,00 DM b) Entsorgungskosten 20.700,00 DM c) Fixkosten 32.600,00 DM d) entgangener Gewinn 34.398,00 DM Wegen Füllband a) Kosten für die vergebliche Herstellung des Komposts 28.000,00 DM - 4 - b) Entsorgungskosten 11.500,00 DM c) Anteilige Fixkosten 16.300,00 DM d) Anteilig entgangener Gewinn 19.778,85 DM Dr. Deppert Dr. Hübsch Ball Wiechers Dr. Wolst