Entscheidung
VII ZR 213/06
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
ZivilrechtBundesgericht
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Entscheidungsgründe
BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS VII ZR 213/06 vom 24. Mai 2007 in dem Rechtsstreit - 2 - Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 24. Mai 2007 durch den Vor- sitzenden Richter Dr. Dressler und die Richter Dr. Wiebel, Prof. Dr. Kniffka, Bauner und Dr. Eick beschlossen: Die Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Revi- sion in dem Urteil des 9. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Mün- chen vom 19. September 2006 - 9 U 1838/06 - wird zurückgewie- sen. Die Klägerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens. Gegenstandswert: 106.457,59 € Gründe: Die Beschwerde der Klägerin hat keinen Erfolg. Ein die Zulassung der Revision erfordernder Grund, § 543 Abs. 2 ZPO, liegt nicht vor. 1 Der Senat nimmt Bezug auf seine Entscheidung in der Sache VII ZR 210/06. 2 Soweit die Klage auf Bürgschaften gestützt wird, denen Sicherungsver- einbarungen zugrunde liegen, in denen nicht ausdrücklich eine Bürgschaft auf erstes Anfordern gefordert wird, besteht ebenfalls kein Grund zur Zulassung der Revision. Zu Unrecht ist die Beschwerde der Auffassung, das Berufungsurteil sei unrichtig und es bestehe Wiederholungsgefahr. Da die Anforderungen an die Bürgschaft in der Sicherungsabrede nicht abschließend beschrieben waren, hat das Berufungsgericht zutreffend die im Urteil des Senats vom 2. März 2000 3 - 3 - - VII ZR 475/98 (BauR 2000, 1052 = NZBau 2000, 285 = ZfBR 2000, 332) ent- wickelten Grundsätze herangezogen. Dressler Wiebel Kniffka Bauner Eick Vorinstanzen: LG München I, Entscheidung vom 14.12.2005 - 24 O 7613/05 - OLG München, Entscheidung vom 19.09.2006 - 9 U 1838/06 -