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Entscheidung

VII ZA 8/09

Bundesgerichtshof, Entscheidung vom

ZivilrechtBundesgericht
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Entscheidungsgründe
BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS VII ZA 8/09 vom 2. September 2010 in dem Rechtsstreit Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 2. September 2010 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kniffka und die Richter Dr. Kuffer, Dr. Eick, Halfmeier und Leupertz beschlossen: Der Antrag der Klägerin auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Celle vom 19. November 2009 sowie auf Beiordnung von Rechtsanwältin Dr. Genius wird zurückge- wiesen, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung keine Aussicht auf Erfolg hat, § 114 ZPO. Erfolgsaussicht hat nur eine Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision hinsichtlich der abgewiesenen Hauptforderung in Höhe von 1.151,48 €, weil das Berufungsgericht unter Verstoß gegen die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs eine Verrechnung angenommen und deshalb die Verjährung nicht geprüft hat (vgl. BGH, Urteil vom 23. Juni 2005 - VII ZR 197/03, BauR 2005, 1477). Eine Nichtzulassungsbeschwerde wäre jedoch wegen der höheren Kosten einer einzulegenden Beschwerde, die den Beschwerdewert des § 26 Nr. 8 EGZPO erreicht, mutwillig (vgl. BGH, Beschluss vom 29. Januar 2009 - VII ZR 187/08, BGHZ 179, 315 Rn. 12). Kniffka Kuffer Eick Halfmeier Leupertz Vorinstanzen: LG Stade, Entscheidung vom 29.05.2009 - 4 O 464/04 - OLG Celle, Entscheidung vom 19.11.2009 - 6 U 96/09 - Vorinstanzen: LG Stade, Entscheidung vom 29.05.2009 - 4 O 464/04 - OLG Celle, Entscheidung vom 19.11.2009 - 6 U 96/09 -