Entscheidung
1 ARs 31/14
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
StrafrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2015:161215B1ARS31
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2015:161215B1ARS31.14.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 1 ARs 31/14 vom 16. Dezember 2015 in der Strafsache gegen 1. 2. wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern u.a. hier: Anfragebeschluss des 2. Strafsenats vom 8. Oktober 2014 (2 StR 137/14 und 2 StR 337/14) - 2 - Der 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 16. Dezember 2015 gemäß § 132 Abs. 3 GVG beschlossen: Der vom 2. Strafsenat beabsichtigten Entscheidung, dass bei der billigen Entschädigung in Geld (§ 253 Abs. 2 BGB) weder die wirtschaftlichen Verhältnisse des Geschädigten noch die des Schädigers zu berücksichtigen sind, steht Rechtsprechung des 1. Strafsenats entgegen. An dieser Rechtsprechung hält der 1. Strafsenat fest. Gründe: Der Senat stimmt der Rechtsauffassung des anfragenden Senats nicht zu; er hält deshalb an seiner entgegenstehenden Rechtsprechung fest. Zur Be- gründung bezieht er sich auf die Beschlüsse des Großen Senats für Zivilsachen des Bundesgerichtshofs vom 6. Juli 1955 – GSZ 1/55, BGHZ 18, 149 und des 1 - 3 - VI. Zivilsenats vom 28. Juli 2015 – GSZ 1/14 (siehe auch Großer Senat für Zi- vilsachen des Bundesgerichtshofs, Beschluss vom 12. Oktober 2015 – GSZ 1/14). Raum Graf Jäger Cirener Bär