Entscheidung
AR (Ri) 2/16
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
ZivilrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2017:190717BAR
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2017:190717BAR.RI.2.16.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS AR (Ri) 2/16 vom 19. Juli 2017 in dem Verfahren - 2 - Der Bundesgerichtshof - Dienstgericht des Bundes - hat am 19. Juli 2017 durch die Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof Mayen, die Richterin am Bundesgerichtshof Dr. Menges sowie die Richter am Bundesgerichtshof Dr. Karczewski, Prof. Dr. Koch und Gericke beschlossen: Das Verfahren wird fortgesetzt, nachdem das Amtsgericht - Betreuungsgericht - Rotenburg (Wümme) mit Beschluss vom 7. Februar 2017 die Betreuung der Klägerin für die Auf- gabenbereiche Rechts-, Antrags- und Behördenangelegen- heiten nebst Einwilligungsvorbehalt aufgehoben hat. Der Antrag der Klägerin auf Beiordnung eines Rechts- und Notanwalts gemäß §§ 173 Satz 1 VwGO, 78b Abs. 1 ZPO und §§ 166 Abs. 1 Satz 1 VwGO, 121 Abs. 5 ZPO wird zu- rückgewiesen, weil die Klägerin den erforderlichen Nachweis dafür nicht geführt hat, dass es ihr trotz zumutbarer Anstren- gungen nicht möglich gewesen ist, einen zur Vertretung be- reiten Rechtsanwalt zu finden, und die beabsichtigte Rechts- verfolgung aussichtslos erscheint (vgl. OVG Lüneburg, NJW 2005, 3303 unter 1 m.w.N.). - 3 - Die Rechtsbeschwerde der Klägerin gegen den Beschluss des Niedersächsischen Dienstgerichtshofs für Richter vom 15. August 2016 wird als unzulässig verworfen, weil gegen dessen Beschluss kein Rechtsbehelf zum Bundesgerichtshof - Dienstgericht des Bundes - gegeben ist. Mayen Menges Karczewski Koch Gericke Vorinstanzen: LG Hannover, Entscheidung vom 15.04.2016 - 113 DG 4/15 - OLG Celle, Entscheidung vom 15.08.2016 - DGH 1/16 -