Entscheidung
EnVR 112/18
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
ZivilrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2019:210319BENVR112
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2019:210319BENVR112.18.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS EnVR 112/18 vom 21. März 2019 in dem Rechtsstreit - 2 - Der Kartellsenat des Bundesgerichtshofs hat am 21. März 2019 durch die Präsidentin des Bundesgerichtshofs Limperg und die Richter Prof. Dr. Kirchhoff, Dr. Bacher, Sunder und Dr. Schoppmeyer beschlossen: Die Rechtsbeschwerdeführer tragen die Kosten des Rechtsbeschwer- deverfahrens einschließlich der zur zweckentsprechenden Erledigung der Angelegenheit notwendigen Kosten der Rechtsbeschwerdegegnerin je zur Hälfte. Der Wert des Rechtsbeschwerdeverfahrens wird auf 446.000 € festge- setzt. Gründe: Die Rechtsbeschwerdeführer haben nach § 90 EnWG die Kosten des Rechts- beschwerdeverfahrens zu tragen. Durch die Rücknahme ihrer Rechtsbeschwerde haben sie sich in die Rolle der Unterlegenen begeben. Es entspricht der Billigkeit, die Erstattung der außergerichtlichen Auslagen der Rechtsbeschwerdegegnerin anzu- ordnen (vgl. BGH, Beschluss vom 24. September 2018 - EnVR 58/17, juris Rn. 1 mwN). 1 - 3 - Der Wert des Rechtsbeschwerdeverfahrens wird in Übereinstimmung mit dem Beschwerdegericht auf 446.000 € festgesetzt (vgl. BGH, Beschluss vom 6. Oktober 2015 - EnVR 32/13, RdE 2016, 65 Rn. 24 - Netzentgeltbefreiung I). Limperg Kirchhoff Bacher Sunder Schoppmeyer Vorinstanz: OLG Jena, Entscheidung vom 24.07.2013 - 2 Kart 10/11 - 2