Entscheidung
5 StR 477/19
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
StrafrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2019:221019B5STR477
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2019:221019B5STR477.19.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 5 StR 477/19 vom 22. Oktober 2019 in der Strafsache gegen wegen bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln - 2 - Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundes- anwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 22. Oktober 2019 ge- mäß § 349 Abs. 2 und 4 sowie entsprechend § 354 Abs. 1 StPO beschlossen: Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landge- richts Hamburg vom 26. April 2019 im Einziehungsausspruch aufgehoben, soweit die Einziehung der folgenden Gegenstände angeordnet worden ist: Zwei Schlüssel mit Substanzen (BC: 5050022518590), ein leerer SIM-Karten-Blister (BC: 5050022518309), Handy Nokia (BC: 5050022518354), Handy SwissOne (BC: 5050022518361), Handy BQ (BC: 5050022518347), iPhone (BC: 5050022518330), Einweghandschuhe (BC: 5050022518385), Messer (BC: 5050022518583), Notizzettel (BC: 5050022518613), vier SIM-Karten-Blister (BC: 5050022518637), Handy Samsung (BC: 5050022518576), Handy Nokia (BC: 5050022518514), Handy iPhone (BC: 5050022518606), Armbanduhr (BC: 5050022518675), Reisekoffer (BC: 5050022518781), zwei Hefte mit Aufzeichnungen (BC: 5050022518767), Abrechnungsheft (BC: 5050022518668), Abrechnungsheft (BC: 5050022518750), Abrechnungsheft (BC: 5050022518743); insoweit enfällt der Einziehungsausspruch. Die weitergehende Revision wird als unbegründet verworfen. Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen. - 3 - Gründe: Der Senat sieht mit Zustimmung des Generalbundesanwalts zur Vermei- dung einer andernfalls erforderlichen Zurückverweisung der Sache nur wegen der Einziehungsentscheidung gemäß § 421 Abs. 1 Nr. 2 StPO und 3 StPO von der Einziehung der in der Beschlussformel bezeichneten Gegenstände ab. We- gen der näheren Einzelheiten wird auf die Antragsschrift des Generalbundes- anwalts vom 30. August 2019 Bezug genommen. Mutzbauer Schneider König Berger Köhler Vorinstanz: Hamburg, LG, 26.04.2019 - 6051 Js 6/18 613 KLs 6/18 3405 Js 436/17 (3050) 613 KLs 3/19 1