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Entscheidung

XI ZR 279/19

Bundesgerichtshof, Entscheidung vom

ZivilrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2020:030320BXIZR279
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2020:030320BXIZR279.19.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 279/19 vom 3. März 2020 in dem Rechtsstreit - 2 - Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 3. März 2020 durch den Vizepräsidenten Prof. Dr. Ellenberger, die Richter Dr. Joeres und Dr. Matthias, die Richterin Dr. Menges sowie den Richter Dr. Schild von Spannenberg beschlossen: Der Antrag der Beklagten auf Aussetzung des Verfahrens wird zurück- gewiesen. Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 17. Zivilsenats des Oberlandesgerichts München vom 6. Mai 2019 wird zurückgewiesen, weil die Rechtssache keine grund- sätzliche Bedeutung hat und die Fortbildung des Rechts sowie die Si- cherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts nicht erfordern (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Der Senat hat mehrfach - auch unter Berücksichtigung der Argumentation des Landgerichts Saarbrücken in seinen Beschlüssen vom 17. Januar 2019 (WM 2019, 1444 ff.) und vom 27. Februar 2019 (1 O 176/18, juris) - da- zu Stellung genommen, dass und warum eine wie von der Klägerin zu den Voraussetzungen für das Anlaufen der Widerrufsfrist gestaltete Wi- derrufsinformation klar und verständlich ist und dass und warum es ei- nes Vorgehens nach Art. 267 Abs. 3 AEUV nicht bedarf (vgl. Senatsur- teil vom 22. November 2016 - XI ZR 434/15, BGHZ 213, 52 Rn. 16 ff.; Senatsbeschlüsse vom 19. März 2019 - XI ZR 44/18, WM 2019, 864 Rn. 15 ff. und vom 2. April 2019 - XI ZR 488/17, juris Rn. 16 f.). Argu- mente, die dem Senat Anlass geben könnten, von dieser Position abzu- rücken und die Revision aufgrund des § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ZPO zuzulassen, zeigt die Nichtzulassungsbeschwerde nicht auf. Von einer - 3 - weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 6 Satz 2 Halbs. 2 ZPO abgesehen. Die Beklagten tragen die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO). Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens beträgt bis 45.000 €. Ellenberger Joeres Matthias Menges Schild von Spannenberg Vorinstanzen: LG München I, Entscheidung vom 28.05.2018 - 34 O 16394/17 - OLG München, Entscheidung vom 06.05.2019 - 17 U 2305/18 -