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Entscheidung

IX ZB 43/20

Bundesgerichtshof, Entscheidung vom

ZivilrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2020:150920BIXZB43
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2020:150920BIXZB43.20.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZB 43/20 vom 15. September 2020 in dem Insolvenzantragsverfahren - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Grupp, die Richterin Lohmann, die Richter Dr. Schoppmeyer, Röhl und Dr. Schultz am 15. September 2020 beschlossen: Die Rechtsbeschwerde gegen die Beschlüsse des 1. Zivilsenats des Brandenburgischen Oberlandesgerichts vom 5. Juni 2020, 18. Juni 2020 und 28. Juli 2020, der 3. Zivilkammer des Landge- richts Frankfurt (Oder) vom 1. April 2020 sowie des Amtsgerichts Frankfurt (Oder) vom 30. Januar 2020 wird auf Kosten des Schuld- ners als unzulässig verworfen. Gründe: Die Rechtsbeschwerde ist gemäß § 4 InsO, § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO als unzulässig zu verwerfen. Sie ist nicht statthaft. Weder bestimmt das Gesetz aus- drücklich, dass im Ablehnungsverfahren die Rechtsbeschwerde statthaft ist (vgl. § 46 Abs. 2, § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO), noch hat das Beschwerdegericht die Rechtsbeschwerde zugelassen (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO). Die Nicht- zulassung der Rechtsbeschwerde ist - im Gegensatz zu den Regelungen der Re- vision (§ 544 ZPO) - nicht anfechtbar (BGH, Beschluss vom 10. Januar 2008 - IX ZB 109/07, WuM 2008, 113). Der Weg einer außerordentlichen Beschwerde ist nicht eröffnet (vgl. BGH, Beschluss vom 7. März 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133, 135 ff) und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (BVerfGE 107, 1 - 3 - 395 ff). Die Rechtsbeschwerde ist zudem unzulässig, weil sie entgegen § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO nicht durch einen bei dem Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist (vgl. BGH, Beschluss vom 21. März 2002 - IX ZB 18/02, WM 2002, 1512, 1513). Grupp Lohmann Schoppmeyer Röhl Schultz Vorinstanzen: LG Frankfurt (Oder), Entscheidung vom 01.04.2020 - 13 T 4/20 - OLG Brandenburg, Entscheidung vom 28.07.2020 - 1 W 18/20 -