Entscheidung
VI ZR 437/19
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
ZivilrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2021:120521BVIZR437
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2021:120521BVIZR437.19.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS VI ZR 437/19 vom 12. Mai 2021 in dem Rechtsstreit Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 12. Mai 2021 durch den Vorsitzenden Richter Seiters, den Richter Offenloch, die Richterin Müller, den Richter Dr. Allgayer und die Richterin Dr. Linder beschlossen: Die Anhörungsrüge des Klägers gegen das Urteil vom 26. Januar 2021 wird auf seine Kosten zurückgewiesen. Gründe: Der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG) verpflichtet das entscheidende Gericht, die Ausführungen der Prozessbeteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Hingegen gewährt Art. 103 Abs. 1 GG keinen Schutz gegen Entscheidungen, die den Sach- vortrag eines Beteiligten aus Gründen des formellen oder materiellen Rechts teilweise oder ganz unberücksichtigt lassen. Die Gerichte brau- chen nicht jedes Vorbringen der Beteiligten in den Gründen der Entschei- dung ausdrücklich zu bescheiden (vgl. BVerfG, Urteil vom 8. Juli 1997 - 1 BvR 1621/94, BVerfGE 96, 205, 217). Der Senat hat das Vorbringen des Klägers zur Kenntnis genommen und in Erwägung gezogen. Seiters Offenloch Müller Allgayer Linder Vorinstanzen: LG Itzehoe, Entscheidung vom 26.10.2018 - 7 O 121/18 - OLG Schleswig, Entscheidung vom 30.10.2019 - 9 U 136/18 -