Entscheidung
6 StR 318/21
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
StrafrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2021:140721B6STR318
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2021:140721B6STR318.21.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 6 StR 318/21 vom 14. Juli 2021 in der Strafsache gegen wegen Vergewaltigung u.a. - 2 - Der 6. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 14. Juli 2021 gemäß § 349 Abs. 2 StPO beschlossen: Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Bückeburg vom 18. Februar 2021 wird als unbegründet verworfen. Es wird davon abgesehen, dem Angeklagten die Kosten des Rechtsmittels aufzuerlegen; er hat jedoch die der Nebenklägerin im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen. Ergänzend zur Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat: Die Annahme der Qualifikation nach § 177 Abs. 5 Nr. 1 StGB wird von den Fest- stellungen getragen. Sie setzt anders als § 177 Abs. 1 StGB in der bis zum 9. No- vember 2016 geltenden Fassung keinen Finalzusammenhang zwischen der Ge- waltanwendung und der sexuellen Handlung voraus (vgl. BGH, Beschluss vom 10. Oktober 2018 – 4 StR 311/18, BGHSt 63, 220, 223). Sander König Feilcke Tiemann von Schmettau Vorinstanz: Landgericht Bückeburg, 18.02.2021 - 4 KLs 305 Js 1560/18 (14/19)