Entscheidung
IX ZB 52/21
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
ZivilrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2021:141221BIXZB52
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2021:141221BIXZB52.21.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZB 52/21 vom 14. Dezember 2021 in dem Insolvenzantragsverfahren - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Grupp, die Richterinnen Lohmann, Möhring, den Richter Dr. Schultz und die Richterin Dr. Selbmann am 14. Dezember 2021 beschlossen: Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 7. Zivilkammer des Landgerichts Essen vom 27. April 2021 wird auf Kosten der Antragstellerin als unzulässig verworfen. Gründe: Die Rechtsbeschwerde ist unzulässig. Ihr mangelt es bereits an der Statt- haftigkeit. Die Rechtsbeschwerde ist weder nach dem Gesetz allgemein eröffnet (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO) noch hat das Beschwerdegericht die Rechtsbe- schwerde zugelassen (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO). Diese Entscheidung ist nicht anfechtbar (vgl. BGH, Beschluss vom 16. November 2006 - IX ZA 26/06, WuM 2007, 41; vom 10. Januar 2008 - IX ZB 109/07, WuM 2008, 113; vom 22. November 2017 - IX ZB 70/17, BeckRS 2017, 136442). Der Gesetzgeber hat bewusst von der Möglichkeit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde abgesehen (BT-Drucks. 14/4722, S. 69, 116). Der Weg der außerordentlichen Beschwerde ist nicht eröffnet (BGH, Beschluss vom 7. März 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133 ff) und verfassungsrechtlich auch nicht ge- boten (vgl. BVerfGE 107, 395 ff). 1 - 3 - Überdies ist die Rechtsbeschwerde unzulässig, weil sie nicht durch einen bei dem Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist (§ 78 Abs. 1 Satz 3, § 575 Abs. 1 Satz 1 ZPO). Grupp Lohmann Möhring Schultz Selbmann Vorinstanzen: AG Essen, Entscheidung vom 29.01.2021 - 163 IN 75/17 - LG Essen, Entscheidung vom 27.04.2021 - 7 T 77/21 - 2