Entscheidung
2 StR 49/22
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
StrafrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2022:220622B2STR49
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2022:220622B2STR49.22.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 2 StR 49/22 vom 22. Juni 2022 in der Strafsache gegen wegen erpresserischen Menschenraubes u. a. - 2 - Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesan- walts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 22. Juni 2022 gemäß § 349 Abs. 2 StPO beschlossen: Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Gießen vom 30. Juli 2021 wird, soweit es ihn betrifft, als unbegrün- det verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Re- visionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Ange- klagten ergeben hat. Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tra- gen. Ergänzend bemerkt der Senat: Für die vom Generalbundesanwalt beantragte Änderung des Schuld- spruchs hat der Senat angesichts der getroffenen Feststellungen keine Veran- lassung gesehen. Da der Generalbundesanwalt nicht die Aufhebung des Rechts- folgenausspruchs beantragt hat, war der Senat an einer Entscheidung gemäß § 349 Abs. 2 StPO nicht gehindert (BGH, Beschluss vom 27. August 1998 - 3 - – 1 StR 438/98, juris Rn. 11; Senat, Beschluss vom 11. Juni 1997 – 2 StR 231/97, juris Rn. 5, jeweils mwN). Franke RiBGH Prof. Dr. Krehl ist krank- heitsbedingt gehindert zu unter- schreiben. Franke Eschelbach Zeng Meyberg Vorinstanz: Landgericht Gießen, 30.07.2021 - 6 KLs - 599 Js 14075/20