Entscheidung
6 StR 365/22
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
StrafrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2022:210922B6STR365
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2022:210922B6STR365.22.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 6 StR 365/22 vom 21. September 2022 in der Strafsache gegen wegen bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln u.a. - 2 - Der 6. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 21. September 2022 gemäß § 349 Abs. 1 StPO beschlossen: Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Cottbus vom 23. Mai 2022 wird als unzulässig verworfen. Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tra- gen. Gründe: Das Rechtsmittel ist unzulässig. Der Verteidiger hat den Rechtsmittelangriff mit der Revisionsbegründung vom 25. Mai 2022 ausdrücklich beschränkt auf die Nichtanordnung der Unter- bringung in einer Entziehungsanstalt (§ 64 StGB). Diese Beschränkung der Re- vision ist wirksam, führt aber zu ihrer Unzulässigkeit (vgl. BGH, Beschlüsse vom 13. Juni 1991 – 4 StR 105/91, BGHSt 38, 4, 5, 7; vom 2. Dezember 2010 – 4 StR 459/10, NStZ-RR 2011, 255; vom 31. Juli 2021 – 4 StR 238/12, NStZ 2012, 652). Der Angeklagte ist durch die unterbliebene Maßregelanord- nung nicht beschwert (st. Rspr.; BGH, Beschlüsse vom 6. März 2019 – 3 StR 60/19 Rn. 2 und vom 19. April 2016 – 1 StR 45/16 Rn. 1 mwN; vom 5. März 2020 – 1 StR 598/19; Urteil vom 21. März 1979 – 2 StR 743/78, BGHSt 28, 327, 330 ff.). Sander Feilcke Wenske Fritsche von Schmettau Vorinstanz: Landgericht Cottbus, 23.05.2022 - 21 KLs 6/22 1020 Js 1832/21 1 2