Entscheidung
IV ZR 50/22
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
ZivilrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2023:150323BIVZR50
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2023:150323BIVZR50.22.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IV ZR 50/22 vom 15. März 2023 in dem Rechtsstreit Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 15. März 2023 durch die Richterinnen Harsdorf-Gebhardt, Dr. Brockmöller, Dr. Bußmann, die Richter Dr. Bommel und Rust beschlossen: Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 14. Zivilsenats in Kassel des Oberlandesgerichts Frank- furt am Main vom 23. Dezember 2021 wird zurückgewiesen. Die Rechts- sache hat weder grundsätzliche Bedeutung noch erfordert die Fortbil- dung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Von einer näheren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 6 Satz 2 Halb- satz 2 ZPO abgesehen. Die Frage der Richtlinienkonformität des Policenmodells ist im Streitfall nicht entscheidungserheblich. Eine Vorlage an den Gerichtshof der Eu- ropäischen Union ist auch im Hinblick auf dessen Entscheidung vom 9. September 2021 (C-33/20 und C-187/20, VersR 2022, 1098) schon deshalb nicht veranlasst, weil die hierzu maßgeblichen Ausführungen den - hier nicht gegebenen - Fall eines nicht ordnungsgemäß belehrten Verbrauchers betreffen (aaO Rn. 113 ff., 119 ff.; vgl. auch Senatsurteil vom 15. Februar 2023 - IV ZR 353/21, juris). Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO). Streitwert: 56.101,95 € Harsdorf-Gebhardt Dr. Brockmöller Dr. Bußmann Dr. Bommel Rust Vorinstanzen: LG Kassel, Entscheidung vom 29.08.2019 - 5 O 1801/18 - OLG Frankfurt am Main, Entscheidung vom 23.12.2021 - 14 U 367/19 -