OffeneUrteileSuche
Entscheidung

5 StR 694/24

Bundesgerichtshof, Entscheidung vom

StrafrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2025:100325B5STR694
4Zitate
2Normen
Originalquelle anzeigen

Zitationsnetzwerk

4 Entscheidungen · 2 Normen

VolltextNur Zitat
Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2025:100325B5STR694.24.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 5 StR 694/24 vom 10. März 2025 in der Strafsache gegen wegen Geiselnahme u.a. hier: Gehörsrüge nach § 356a StPO - 2 - Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 10. März 2025 gemäß § 356a StPO beschlossen: Die Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Senatsbeschluss vom 15. Januar 2025 wird auf seine Kosten verworfen. Gründe: Die zulässige Anhörungsrüge gegen den Beschluss des Senats vom 15. Januar 2025 hat in der Sache keinen Erfolg, weil der Senat bei seiner Ent- scheidung weder Verfahrensstoff verwertet hat, zu dem der Verurteilte nicht ge- hört worden wäre, noch zu berücksichtigendes Vorbringen des Verurteilten über- gangen hat. Zum Vorbringen des Verurteilten ist Folgendes zu bemerken: Der Senat prüft nach § 337 Abs. 1 StPO auch die Frage, ob sich ein Rechtsfehler auf das Urteil ausgewirkt haben kann. Eine eigene Beweiswürdi- gung ist damit nicht verbunden. Zur Verwertung des Schreibens des Angeklagten hat sich der Generalbundesanwalt in seiner Antragsschrift ausführlich geäußert. Die hierzu in der Gegenerklärung vorgebrachten Argumente haben dem Senat keinen Anlass zu einer Ergänzung gegeben. Das Schweigen auf ergänzende Rechtsausführungen in der Gegenerklärung offenbart im revisionsgerichtlichen Beschlussverfahren, dass der Vortrag ungeeignet gewesen ist, die vom General- bundesanwalt dargelegte Erfolglosigkeit der erhobenen Revisionsrügen zu ent- kräften (vgl. BGH, Beschluss vom 29. Juni 2023 – 3 StR 460/22 mwN). Dass der 1 2 - 3 - Senat der abweichenden Auffassung des Beschwerdeführers nicht gefolgt ist, begründet keinen Gehörsverstoß. Cirener Mosbacher Resch von Häfen Werner Vorinstanz: Landgericht Hamburg, 30.01.2024 - 629 KLs 20/20 6500 Js 73/20