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Entscheidung

X ZB 20/22

Bundesgerichtshof, Entscheidung vom

ZivilrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2025:120825BXZB20
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2025:120825BXZB20.22.1 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS X ZB 20/22 vom 12. August 2025 in dem Rechtsstreit - 2 - Der X. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 12. August 2025 durch den Vor- sitzenden Richter Dr. Bacher als Einzelrichter beschlossen: Die Erinnerung des Klägers gegen die Kostenrechnung vom 27. Mai 2025 (Kassenzeichen 780025119197) wird zurückgewie- sen. - 3 - Gründe: I. Der Kläger hat von der Beklagten Vergütung nach dem Gesetz über Arbeitgebererfindungen begehrt. Mit einer Rechtsbeschwerde hat er sich gegen einen Beschluss des Vorsitzenden des Berufungsgerichts gewendet. Der Senat hat dieses Rechtsmittel mit Beschluss vom 6. Mai 2025 verworfen. Mit der angefochtenen Kostenrechnung ist dem Kläger eine Verfahrens- gebühr nach Nr. 1826 der Anlage 1 zum Gerichtskostengesetz in Höhe von 132 Euro in Rechnung gestellt worden. Der Kläger macht geltend, der Beschluss vom 6. Mai 2025 und die Kos- tenrechnung seien aus formellen Gründen nicht wirksam. II. Die gemäß § 66 Abs. 1 GKG zulässige Erinnerung, über die gemäß § 66 Abs. 6 Satz 1 GKG der Einzelrichter zu entscheiden hat, ist nicht begründet. 1. Die Entscheidung hat durch den nach den senatsinternen Mitwir- kungsgrundsätzen zum Einzelrichter berufenen Vorsitzenden zu ergehen. Das gegen diesen gerichtete Ablehnungsgesuch des Klägers hat der Senat mit Be- schluss vom 22. Juli 2025 verworfen. 2. Die Einwendungen gegen die Kostenrechnung sind unbegründet. Sowohl der Beschluss vom 6. Mai 2025 als auch die angefochtene Kos- tenrechnung sind formell ordnungsgemäß ergangen und zugestellt worden und haben jedenfalls deshalb volle Wirksamkeit erlangt. Mit der Verwerfung der Rechtsbeschwerde ist die angesetzte Gebühr entstanden. 1 2 3 4 5 6 7 - 4 - III. Das Verfahren über die Erinnerung ist gebührenfrei; Kosten werden nicht erstattet (§ 66 Abs. 8 GKG). Bacher Vorinstanzen: LG Mannheim, Entscheidung vom 07.08.2015 - 7 O 159/14 - OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 11.01.2017 - 6 U 154/15 - 8