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Beschluss

3 K 157/13

Finanzgericht Hamburg, Entscheidung vom

Finanzgerichtsbarkeit
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Entscheidungsgründe
Gründe 1 Der Antrag vom 22. Juli 2013 auf Prozesskostenhilfe wird gemäß § 142 FGO i. V. m. §§ 114 ff., 117, 127 ZPO abgelehnt, nachdem er binnen der am 1. Oktober bis 4. November 2013 gemäß § 79b FGO gesetzten Ausschlussfrist nicht begründet und keine Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse mit Belegen eingereicht worden ist. Mangels gemäß § 65 FGO fristgerechter Bezeichnung des Klagebegehrens ist im Übrigen die Klage bereits gemäß § 79a Abs. 2 i. V. m. Abs. 4 FGO durch den Berichterstatter mit Gerichtsbescheid vom 5. November 2013 abgewiesen worden, der gemäß § 90a Abs. 3 FGO inzwischen als rechtskräftiges Urteil gilt. 2 Soweit über den Prozesskostenhilfe-Antrag nicht im vorbereitenden Verfahren gemäß § 79a Abs. 1 Nr. 2 oder 3 FGO entschieden wird, ist für den Beschluss (§ 5 Abs. 3 FGO) über den nach Beendigung des Klageverfahrens noch offenen Antrag gemäß § 142 FGO i. V. m. § 127 ZPO das im ersten Rechtszug entscheidende Gericht zuständig (vgl. Schwarz in Hübschmann/Hepp/Spitaler, AO/FGO, § 142 FGO Rz. 275), und zwar ggf. in der im Einzelfall entscheidenden besonderen Besetzung, hier durch den Berichterstatter nach § 79a Abs. 4 i. V. m. Abs. 2 FGO wie sonst z. B. durch den Einzelrichter nach § 6 FGO oder durch den Vorsitzenden nach § 79a Abs. 2 oder § 69 Abs. 3 Satz 5, ggf. i. V. m. § 114 Abs. 2 Satz 3 FGO (vgl. FG Hamburg, Beschluss vom 11.04.2007 3 K 65/07, EFG 2007, 1486; Stapperfend in Gräber, FGO, 7. A., § 142 Rz. 87). 3 Die Unanfechtbarkeit folgt aus § 128 Abs. 2 FGO.