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Entscheidung

2 ARs 355/06

Bundesgerichtshof, Entscheidung vom

StrafrechtBundesgericht
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Entscheidungsgründe
BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 2 ARs 355/06 2 AR 208/06 vom 8. November 2006 in der Strafsache gegen wegen Beleidigung u. a. Verteidiger: Rechtsanwalt Az.: 1630 Js 5892/03 Staatsanwaltschaft Cottbus Az.: 75 Ds 892/03 Amtsgericht Cottbus Az.: 25 Ns 264/05 Landgericht Cottbus Az.: 5303 Ss 12/06 Generalstaatsanwaltschaft Brandenburg Az.: 2 Ss 30/06 Brandenburgisches Oberlandesgericht - 2 - Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung des Generalbun- desanwalts am 8. November 2006 beschlossen: Der Antrag des Rechtsanwalts P. auf Gerichtsstands- bestimmung vom 16. Juli 2006 (Eingang 21. Juli 2006) wird zu- rückgewiesen. Gründe: Das Brandenburgische Oberlandesgericht hat mit Beschluss vom 22. Juni 2006 die Revision des Angeklagten im Ausgangsverfahren gegen das Urteil des Landgerichts Cottbus vom 21. Februar 2006 gemäß § 349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen. Hiergegen hat der Antragsteller als Verteidi- ger des Angeklagten bei dem Brandenburgischen Oberlandesgericht mit Schriftsatz vom 16. Juli 2006 "Beschwerde/Einspruch" erhoben sowie "Revision und Antrag auf Wiedereinsetzung erneut beantragt". Eine Ablichtung des Schriftsatzes hat er dem Bundesgerichtshof zugeleitet mit der "Bitte, gemäß § 36 ZPO einen Gerichtsstand außerhalb des OLG-Bezirks Brandenburg zu bestimmen". 1 - 3 - Das Brandenburgische Oberlandesgericht hat über die Revision ent- schieden; es ist auch für die Entscheidung über die neuerlichen Anträge des Rechtsanwalts zuständig. Für eine Gerichtsstandsbestimmung durch den Bun- desgerichtshof fehlt es offenkundig an einer Grundlage. 2 Rissing-van Saan Bode Otten Fischer Roggenbuck