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Entscheidung

XI ZR 549/20

Bundesgerichtshof, Entscheidung vom

ZivilrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2021:270421BXIZR549
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2021:270421BXIZR549.20.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 549/20 vom 27. April 2021 in dem Rechtsstreit - 2 - Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 27. April 2021 durch den Vizepräsidenten Prof. Dr. Ellenberger, den Richter Dr. Grüneberg sowie die Richterinnen Dr. Menges, Dr. Derstadt und Ettl beschlossen: Der Antrag des Klägers auf Aussetzung des Verfahrens wird zu- rückgewiesen. Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revi- sion in dem Urteil des 5. Zivilsenats des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts vom 1. Oktober 2020 wird zurückgewiesen, weil die Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung hat und die Fortbildung des Rechts sowie die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts nicht er- fordern (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Zur Begründung verweist der Senat auf sein Urteil vom 28. Juli 2020 (XI ZR 288/19, BGHZ 226, 310) sowie seine Beschlüsse vom 31. März 2020 (XI ZR 198/19, WM 2020, 838), vom 26. Mai 2020 (XI ZR 262/19, XI ZR 372/19 und XI ZR 544/19, juris), vom 30. Juni 2020 (XI ZR 132/19, juris) und vom 21. Juli 2020 (XI ZR 387/19, ju- ris). Die erneuten, in einem Fall zudem einen Leasingvertrag betref- fenden Vorabentscheidungsgesuche des Landgerichts Ravensburg (Beschlüsse vom 30. Dezember 2020 - 2 O 238/20, juris und vom 8. Januar 2021 - 2 O 160/20, 2 O 320/20, juris) vermögen eine Aus- setzung analog § 148 ZPO nicht zu rechtfertigen, weil die dort auf- geworfenen Fragen angesichts des Wortlauts, der Regelungssys- tematik und des Regelungszwecks der Verbraucherkreditrichtlinie - 3 - derart offenkundig zu beantworten sind, dass für vernünftige Zwei- fel kein Raum bleibt ("acte clair", vgl. nur Senatsbeschluss vom 21. Juli 2020, aaO mwN). Von einer weiteren Begründung wird ge- mäß § 544 Abs. 6 Satz 2 Halbs. 2 ZPO abgesehen. Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO). Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens beträgt 23.500 €. Ellenberger Grüneberg Menges Derstadt Ettl Vorinstanzen: LG Itzehoe, Entscheidung vom 12.02.2020 - 7 O 46/19 - OLG Schleswig, Entscheidung vom 01.10.2020 - 5 U 15/20 -