Entscheidung
VI ZA 14/22
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
ZivilrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2022:240522BVIZA14
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2022:240522BVIZA14.22.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS VI ZA 14/22 vom 24. Mai 2022 in dem Rechtsstreit Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 24. Mai 2022 durch den Vorsitzenden Richter Seiters, die Richterinnen Dr. Oehler und Müller sowie die Richter Dr. Klein und Böhm beschlossen: Der Antrag des Klägers auf Beiordnung eines Notanwalts für die beabsichtigte Einlegung der Revision gegen das Urteil des Landgerichts Erfurt (1 S 39/21) vom 5. April 2022 wird abgelehnt, da die Voraussetzungen für die Beiordnung eines Notanwalts nicht vorliegen. Eine Partei, die gemäß § 78b Abs. 1 ZPO die Beiordnung eines Notanwalts beantragt, hat innerhalb der Rechtsmittelfrist nachzuweisen, dass sie trotz zumutbarer Anstrengungen einen zu ihrer Vertretung bereiten Rechtsanwalt nicht gefunden hat. In zivilrechtlichen Verfahren vor dem Bundesgerichtshof reicht hierzu die Vorlegung von lediglich vier schriftlichen Absagen nicht aus (vgl. Senat, Beschluss vom 13. Dezember 2011 - VI ZA 40/11, juris Rn. 4; BGH, Beschlüsse vom 7. Juni 2016 - XI ZR 439/15, juris Rn. 4, vom 19. Dezember 2019 - III ZB 69/19, juris Rn. 2 und vom 11. November 2020 - V ZR 112/20, juris Rn. 4). Seiters Oehler Müller Klein Böhm Vorinstanzen: AG Erfurt, Entscheidung vom 18.03.2021 - 2 C 1364/20 - LG Erfurt, Entscheidung vom 05.04.2022 - 1 S 39/21 -