OffeneUrteileSuche
Entscheidung

2 StR 521/23

Bundesgerichtshof, Entscheidung vom

StrafrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2024:030424B2STR521
5mal zitiert
3Zitate
4Normen
Originalquelle anzeigen

Zitationsnetzwerk

8 Entscheidungen · 4 Normen

VolltextNur Zitat
Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2024:030424B2STR521.23.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 2 StR 521/23 vom 3. April 2024 in der Strafsache gegen wegen gefährlicher Körperverletzung u.a. Beteiligter: Nebenkläger D. , vertreten durch Rechtsanwalt hier: Antrag auf Bestellung eines anwaltlichen Beistands - 2 - Die Vorsitzende des 2. Strafsenats des Bundesgerichtshofs hat am 3. April 2024 gemäß § 397a Abs. 3 Satz 2 StPO beschlossen: Dem Nebenkläger D. wird auf seinen Antrag Rechtsanwalt B. aus F. als anwaltlicher Beistand bestellt. Gründe: Der Antrag des Nebenklägers, ihm Rechtsanwalt B. aus F. gemäß § 397a Abs. 1 StPO als anwaltlichen Beistand zu bestellen, hat Erfolg. Zwar hat das Landgericht die Nebenklage gemäß § 395 Abs. 1 Nr. 3, § 396 StPO (nur) wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung zugelassen und ist der Angeklagte nicht wegen eines versuchten Tötungsdelikts verurteilt worden. Das Landgericht hat von einer Verurteilung wegen versuchten Totschlags indessen nur deshalb abgesehen, weil es angenommen hat, der Angeklagte sei „von dem Versuch eines Tötungsdelikts“ zum Nachteil des Nebenklägers „strafbefreiend zurückgetreten“. Mit seiner Revision, auf die Termin zur Hauptverhandlung zu bestimmen der Generalbundesanwalt beantragt hat, erstrebt der Nebenkläger die Verurteilung des Angeklagten auch wegen versuchten Totschlags. Damit sind die Voraussetzungen des 1 2 - 3 - § 397a Abs. 1 Nr. 2 StPO erfüllt (vgl. BGH, Beschluss vom 15. November 2023 - 4 StR 372/23, juris Rn. 1). Dr. Menges Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof Vorinstanz: Landgericht Gießen, 05.10.2022 - 2 KLs - 502 Js 16604/21