Entscheidung
XII ZB 99/01
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
ZivilrechtBundesgericht
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Entscheidungsgründe
BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XII ZB 99/01 vom 18. Juli 2001 in dem Verfahren - 2 - Der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 18. Juli 2001 durch den Vor- sitzenden Richter Dr. Blumenröhr und die Richter Gerber, Sprick, Weber- Monecke und Fuchs beschlossen: Die weitere Beschwerde des Antragstellers gegen den Beschluß des 15. Zivilsenats - Senat für Familiensachen - des Oberlandes- gerichts Celle vom 11. April 2001 - 15 UF 85/01 - wird als unzu- lässig verworfen, weil sie nicht statthaft ist (§ 621 e ZPO). Ent- scheidungen über die Erteilung einer Widerrechtlichkeitsbeschei- nigung nach Art. 15 des Haager Kindesentführungsübereinkom- mens (HKÜ) sind keine Endentscheidungen über Familiensachen des § 621 Abs. 1 Nr. 1 bis 3, 6, 7, 9 ZPO, sondern Zwischenent- scheidungen im Rahmen eines HKÜ-Rückführungsverfahrens (vgl. Bach/Gildenast, Internationale Kindesentführung Rdn. 194 m.N.). Entscheidungen des Oberlandesgerichts in diesen Verfah- ren unterliegen keiner weiteren Beschwerde. - 3 - Diese Entscheidung ergeht gerichtsgebührenfrei (§ 131 Abs. 3 KostO). Blumenröhr Gerber Sprick Weber-Monecke Fuchs