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Entscheidung

XI ZR 271/19

Bundesgerichtshof, Entscheidung vom

ZivilrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2020:150120BXIZR271
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2020:150120BXIZR271.19.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 271/19 vom 15. Januar 2020 in der Kostensache - 2 - Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 15. Januar 2020 gemäß § 66 Abs. 6 Satz 1 GKG durch den Vizepräsidenten Prof. Dr. Ellenberger beschlossen: Die Erinnerung des Klägers gegen den Kostenansatz vom 4. November 2019 - Kassenzeichen 01 - wird zurück- gewiesen. Die Erinnerung gemäß § 66 GKG kann nur auf eine Verletzung des Kostenrechts gestützt werden (BGH, Beschluss vom 6. Juni 2013 - I ZR 8/06, juris; Senatsbeschluss vom 17. Juni 2014 - XI ZR 381/13, juris). Eine solche macht der Kläger hier nicht gel- tend. Der Kostenansatz ist auch richtig (GKG KV 1242). Der Klä- ger beanstandet vielmehr lediglich, der Rechtsanwalt, der für ihn Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt hat, habe auftragslos ge- handelt. Insoweit muss er sich mit dem Rechtsanwalt auseinan- dersetzen (vgl. BGH, Beschluss vom 8. Dezember 1997 - II ZR 139/96, juris; Senatsbeschluss vom 17. Juni 2014 - XI ZR 381/13, juris). - 3 - Die Entscheidung ergeht gerichtsgebührenfrei. Außergerichtliche Kosten werden nicht erstattet (§ 66 Abs. 8 GKG). Ellenberger Vorinstanzen: LG Dessau-Roßlau, Entscheidung vom 14.12.2018 - 2 O 292/17 - OLG Naumburg, Entscheidung vom 22.05.2019 - 5 U 147/18 -