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IX ZR 158/93

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Entscheidungsgründe
Zurück BGH 16. Februar 1994 IX ZR 158/93 BGB §§ 270 Abs. 1, 362 Zeitpunkt der Erfüllung bei Kaufpreishinterlegung auf Notaranderkonto Überblick PDF Vorschau --> PDF Vorschau dergeseilschaftlichen Verhaltnisse von einem Vertrag l6sen k6nnte, den beide Parteien bis dahin als gultig betrachtet haben und dem in der ehemaligen DDR auch ein gewisser tatsachlicher Bestandsschutz zugute kam. a) N叩h§297 Abs. 1 Satz 2 ZGB und nach der Grundstuckverkehrsverordnung vomn 15. 12. 1977 (GB1 I S. 73) waren 恥rtrage. durch die Eigentum an einem GrundstUckU bertr昭en werden sollt島 geneflmigungspllicfltig. Das uenenmi四昭serfo川ernis diente der staatlichen Leitu昭 und Kontrolle des GrundstUcksverkehrs.. Die Genehmigung eines Grundstticksverkaufs erstreckte sich auch auf die preisrechtliche U加edenklich厨t des Geschafts, wodurch die Durchsetzung der Preisanordnung Nr. 415 vom 6. 5. 1955 ((iii! Iど..5iU) gesicilert wer叩n sollte, aie Dei eigengenutzten Grundstucken auf Einheitswerte aus dem Jahr 1936 zuruckgriff (Senatsurteil vom 16. 4. 1993, V ZR 87/92, NJW 1993, 2050「一 MittB習Not 1993, 391] ). Diesen Besch庖nkungen versuchten die Beteiligten vielfach dadurch auszuweichen, daB sie bei Kaufvertragen eine vom beurkundeten Preis 加配ichende Geldzahlung, in manchen Fllen auch in Devisen, vereinbarten oder statt des gewollten entgeltlichen Geschafts eine Schenkung beurkunden lieBen (Senatsurteil vom 16. 4. 1993, a. a. 0.). Dies hatte den Vorteil, daB der Wert des Grundstticks nicht vom Taxator ermittelt werden muBtら was erhebliche Zeit in Anspru山 nehmen 如nnte. Die Parteien waren dann in der Bestimmu昭 des Kaufpreises frei. Hinzu kam, d那 eine protokollierte Schenkung dem a uBeren Erscheinungsbild nach eine Gewinnerzielungsabsicht ausschloB und deshalb. jedenfalls bei HinzuI:肥ten eines personhicnen 烈utzungs Deaurrnisses aes trwereine Versagu昭 der Geneh面gung oder die AusUbung Vorkaufsrechtes weniger wahrscheinlich machte (Senatsurteil vom 16. 4. 1993, a. a.の・ b) In dieser Weise sind auch die Parteien vorgega昭en・ Sie h加en zur Vermeidu昭einer Wertermittlu昭durch den 亜xator und zur Umgehung einer preisrechtlichen Unbedenklichkeitsprufung anstelle des verdeckt abgeschlossenen Kaufvertr昭es einen Schenku昭svertr昭 beurkunden und die Rechtsanderung in das Grundbuch eintr昭en lassen. Damit war der Vertr昭 in tatsachlicher Hinsicht vollzogen, weil 一 wie das Berufungsgericht festgestellt hat 一 die Parteien eines verdeckten Kaufvertrages es in der Regelvermieden haben, den wahren Sachverhalt zu offenbaren. Ware namlich bekannt geworden, daB sie anstelle des protokollierten Schenkungsvertr昭es einen Kaufvertr昭 abgeschlossen haben, hatte die Genehmigung verweigert und die zu Unrecht erlangte 血u加reiszahlung zugunsten des Staates eingezogen werden 肋nnen (§69 Abs. 2 ZGB)、 Denn das Geschaft war nicht nur formnichtig, sondern verstieB auch gegen das in§2 der Preisanordnung Nr. 415 enthaltene Verbot, die preisrechtliche Unbedenklichkeitsprufung zu umgehen. Die Parteien htten daher ein Interesse daran, den wahren Sachverhalt nicht offenzulegen. Dies garantierte die Bestandigkeit des einmal vollzogenen Geschafts. Dieser tatsachliche Bestandsschutz ist erst mit dem eingetretenen Wandel der gesellschaftlichen Verhaltnisse entfallen. Dies kann es jedoch nicht rechtfertigen, die Grundstucksgeschafte nunmehr ruckabzuwickeln・ c) MuB der Verkaufer si山加er an dem verdeckt 加geschlossenen und vollzogenen Geschaft nach Treu und Glauben festhalten lassen, ist der Kaufvertrag als wirksam zu behandeln. Dies hat 一 ungeachtet aller unterschiedlichen dogmatischen BegrUndungsversuche (vgl. MunchKomm-BGBノ助パchier, 3.Aufl.,§125 Rdnr.53)一 zur Folge, daB der Verkaufer Erfllung verlangen kann (BGHZ 23, 249, 258) und dem Kufer die ihm nach dem gemaB Art. 232 EGBGB maBgeblichen Recht der ehemaligen DDR ei昭eraumten Ge即nrechte aus dem Grundstuckskaufvertr昭(§302 ZGB) zustehen. Die Bindung an den an sieh formnichtigen Vertr昭 erzeugt aber nicht nur die entsprechenden Rechte und Pflichten aus dem Geschaft, sondern fhrt auch dazu, d那 das Eigentum an dem Grundstuck gem.§297 Abs. 2 ZGB mit der Eintragung in das Grundbuch auf den Erwerber ti bergegangen ist. 3・Etwas anderes hat allerdi昭5 dann zu gelten, wenn der Kufer sich nicht anden Vertrag gehalten und die Er個lung seiner Pflichten unter Berufung auf die Formnichtigkeit des Geschafts verweigert hat. Denn es widersprche 即radezu Treu und Glauben, den Verkaufer an einem Vertrag festzuhalten, den der K如fer nicht als gultig angesehen hat. Da das Berufungs即richt unter diesem rechtlichen Gesichtspunkt die Sache nicht gepruft und Feststellu昭en nicht getroffen hat, ist sie insgesamt zur weiteren Aufklarung zuruckzuverweisen. 3. BGB§§270 Abs. 1, 362 (Zeitpunkt der Erfllung bei Ka叱fpreishinterlegung auf Notaranderkontり Zur 賢合ge, ob die Kaufpreisschuid eines Grundsthckskaufers erfhllt sein kann, bevor der beim Notar hinteriegte Kaufpreis an den Verkaufer ausgezahlt wird. BGH, Urteil vom 17. 2. 1994一IXZR 158/93一,mitgeteilt von D. Bundschuh, Vorsitzender Richter am BGH Aus dem Tatbestand: Die Klagerin, eine schweizerische Immobilie昭eselischaft, verlangt vom beki昭ten Notar Schadensersatz, weil er einen restlichen GrundstUckskaufpreis nicht an sie als Verぬuferin, sondern an einen Dritten ausgezahlt hat. Sie ver加Berte ab 1980 zahlreiche GrundstUcke in Westdeutschland. Dabei war fr sie Rechtsanwalt E. t飢ig. . . . Mit dem vom Bekl昭ten beurkundeten Vertrag vom 29・11・1985 verkaufte die Kl館erin, vertreten durch E. als Vertreter ohne Vertretungsmacht, ein Grundstuck in K.比r 185・000 DM・Am 18. 12. 1985 genehmigte die Kl註gerin den Vertrag. Nach§3 des Vertr昭es war der Kaufpreis,, durch Hinterlegung" auf ein Anderkonto des Bekl叫en zu zahlen; dieser wurde angewiesen, mit dem Kaufpreis Grundpfandrechte abzul6sen und den 恥stbetrag an die Klagerin auf deren Konto bei der Volksbank R .,, auszuzahlen", sobald die L6schung der Grundpfandrechte und der vertragsm加ige Eigentumswechsel sichergestellt waren. Die Abl6sung einer Grundschuld von 20.000 DM verz6gerte sich, weil der verbo肥ng昭angene Brief fr kraftlos erklart werden muBte. Mit RUcksicht darauf erteilten die Vertragspartner dem Beki昭ten im Juni 1986 eine schriftliche,, Anweisung". Danach hatte dieser die Umschreibung des Eigentums im Grundbuch ..gegen" Auszaniung eines ieuKauip化ises zu veranlassen, soiern aie しrunapfandrechte bis auf die genannte Grundschuld gel6scht waren; den 恥stkaufpreis von 30.000 DM sollte der Beklagte so lange auf seinem Anderkonto einbehaltenう bis die L6schungsunterlagen 比r diese Grundschuld vorlagen, und sodann diesen Betrag an die Klagerin 加g um 加g gegen 功schung der Grundschuld auszahlen. Im Juli 1986 加erwies der Bekl昭te einen 叱ilkaufpreis von 100.873,24 DM auf das im Vertrag angegebene Konto der Klagerin. Nachdem alle Grundpfandrechte 一 mit Hilfe des E.一 im August 1988 gel6scht worden waren, wurde der K加fer als EigentUmer im Grundbuch eingetragen. :警ues 214 MittBayNot 1994 Heft 3 o か マ K et B ay i・ ゆ ue ' ロ n g u s ka 讐 T nm n ・wt de ir ihe d三 a t N月d V 子 g eu sl r rt s叫 ie r ロc i ht g e tie e RV ロrf t 、a 昌 0す 詳 叫 su rta じ a ree tin e eis fl uun gl甲 gn f sg u ec rth i r加 sh te n・ he is 曾 ミ n oi ー 一 ロ ロ rに a口 r ロ v e l 口 1ぬ oロ U 一ロ ズ e te rに 器 h lu Cロ ロ ー ts in 品e r 包 ぬ5 t r一ht 甘 i es 矛 ロ 一昇 Wn ac r g ー= as Id uー da Vrt nS n ei S 1n m iet ー ea曾 マ 5一 園 reg ・ F に lu ae aN dg gn ・ p) ; 」 ー ヲ ロ 口 ゆI UC n CS tロ s O e VrV rg コ n に o nに ぬ ロ a 口5 ゆ 1口 e bョl rに ロ gf r《e l fロ ぬ ロg n一 eロ Vn 仁 に e 1に e n gF 口 ロ1 ロ ゆ 3一 IQ 9一n Drw s切e 99、 に ロ -・ ロn 器・ a ・ re CUロ ロ 一n 一 z1 t加5 e e 5に ・ t s ロ を一 r胃d a にs ds ft en Zo l 】・ ゆ Ce H昭 0\ gr ヲr 昏 n N一 H# s r ne H rーV e s e f一 se 一t に 口l fr in a 一 Er nm h u m プ n k叫 eir r e des dn ゆロ s r oz 口 t D B N因 ti irt コ eg ed 言 s 口9 e n 寿 0ト =を t ロ 一 ロl D t 甘 n lSC e En Ha ( 「 fl C e O・ マ =en = 口 U a 一mi ー U tー dm eく em 8る C lゴ1 フ ユe es lu g an nロ f戸 re にぬ ad art コ e S u si ―ロ e ia d r 盟o n t9 e l α に1 Rg U tm rs、 t t・ IC ト l u Oト ー tZ ロ w 片 = Pm et nt r gi 島ed n=i t ha N= ae it v d曾 ョ 国 ee 切 r rn e g i cl ba ur e=n re fn tH ggu n s sg iet ec K rg r=t ua l iN u に rf gen 器 esP em c nias bi 耳 p ur Zo an =c 胃 叫e 切 t ー n盟 u a ge h ne a v n oc 甘 ロ is lhe HN sp in eg 恕 ン ョ n n rn n 昌F ・ ニ 昌 d 1ひ kn 昌N QB ot G e B e鳴 n e w 胃 敏、 se ・ 叩 bkla rー te 土i n n e・ ga ・ い) la l sー gn ul α U・ e一 g e ed 目 is e 中 にe s太 rt cョ ゆロ ロ 一ロe eid ロ 一t eh r n ーe h en rユ ー g 6N ゆ3 p ブe V ihen B ・ G 1ロ ete lロ o; 「1 ンに lc t cョ ョ 言 m tc O 口e 叫 ・ ht o ・ n三 r盟 g ns Vロ 己 = BN N19 ec e N t ・8 ei gi o t lhfーr b H・ o U N Z ゆ N t Sa tz ate ロZ cfti mr unt e ・ Pr ・ N ・ M ae / W Bg n: 1叫 ン に ア2 、4 ・i o 叫9 r口 n u g n( に un 因 N /8 n s e en リ gs gd hm を ーg B g (〉 dI he ョ く 一9 N2 Or ei GB bni ロe aロn cョ g Nに 1に g Er ョ 一 tト t警 bo ac 因 em en い8 rr O Pロ 一t ng s f lに E叫 ag ltl ぬ rm e ゆ ni 9一9 l輪 ns le 口 rsd i叫 i叫 Q切 e et e P ; ョ et l9 にN 」Z ru m 、 h e 一5 g eit B エ2 一t fn 】 ロ e r s B 昂 e ニど en e m ー a 嘗 B ョ tw 因 g n ・E ・r 」 dー sンn M s n hu m l 切 du p Ile Cl ni 甘u 切。 0ョ く n c qd い a e a 8ァ、 ーョ d ァ6 m ブ ae ri hョ tar に ロ dl U N S E OC d e a 昭 au er g egュ on rゲa 声 f4 v en 「 図 1- e= S 一ロ 奇 ―O 目 言 ロ r ro B ・ n( 肩 adユe v ゆ 0) rn de 《 ・i le et er ュ に9 ョ a e D 戸 F cゆ ロ aa 片 o s告 iZ s く。 = ・ u旦 rn ru a一 bha か 2告 z ゆ 嘗 g 昔 誓 ag S 《 e r リ0 一 si切 9P 1い a e 召 瑠 w五 qd g en N 一ロ ku ー ie ae ロ2 ロe h ie s tn n s三 n口 g b 豊 ae 一r ・ O = r e ew ・ と a ーα ロ D h 四 ir Ce tロ llt・ dcr at ロ ト~・ c S ei 円 a ie 競 n・ 一 n三 u o dr ei n 一ロ et ロ ー 」 et es i ・tbn ie ku甘 gt d r k U ・ eta rw d na ロ ロ se l9 z a be u Nロ i te 甘 一 口 r e tr マ n fr s 胃o 二r s三 才 g rg e一 ea ーョ 一= G sg v a昂 hae B gu er s i t(直 nf g Ku e te u ru on 一ロ ct 百 K 叫 r 曾 e ・9 sr ロ en Rs 、ー ・ エ e age Sコ e ロ 諾 gn・ at ew ・ い o ds g Z u ? 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Da dem Vertrag eine solche Abrede nicht. eindeutig zu entnehmen ist, muB er gem・ §§133, 157 BGB ausgele群 werden. Dies kann durch den Senat geschehen, da die m邪- geblichen Umstande feststehen. Die Ausle四ng soll den objektiven Erkltrungswert ermitteln ( BGHZ 36, 30 , 33). Neben der Ermittlung des Wortsinnes sind auBerhalb der Erkl訂ung liegende Umst註 nde in die Auslegung einzubeziehen, soweit sie einen SchluB auf den Sinngehalt der Erklarung zulassen; dies gilt vor allem fr den mit dem Rechtsgeschaft verfolgten Zweck und die Interessenla即 der Parteien ( BGHZ 20, 109 , 110; 21, 319, 328; 63, 359, 362 『= MittB習Not 1975, 157= DNotZ 1975, 358 ];BGH, Urteil vom 16・ ・ 6 1988 一 Ix ZR 34/87, WM 1988, 1639 , 1641)・ Die Auslegung e昭ibt mit 助cksicht auf den Hinterlegungszweck und die damit verbundene Interessenlage der Vertragspartner, daB nach deren Ubereinstimmendem Willen die Kufpreisschuld mit Auszahlungsreif getilgt sein sollte. Dies hat sich im Vertragswortlaut nieder即schl昭en. a) Die Einschaltung des Notars als Treuh註nder sollte nach der Vertragsregelung die Erfllung der wechselseitigen Vertragsptlichten (99 433, 434 bUti) sicliern una aen vertr昭5partnern das Risiko einer Vorleistung ersparen. Deswegen durfte der vom Kaufer auf das Notaranderkonto 加erwiesene Kaufpreis erst dann zur Enthaftung des Grundstucks und zur Auszahlung des Restbetrages an die 1Ierkauferin verwendet werden, wenn diese ihre Vertragspflichten erfllt, insbesondere dafr 即sor導 hatte, d郎 der Abl6sung der Grundpfandrechte und dem Ei即ntumswech-§3 sel kein Hindernis entgegenstand( Abs. 2 des Vertrages); nach dieser Regelung erhielt der Kaufer sein Geld vom Notar zuruck, wenn der Vollzug des Vertrages scheiterte. Andererseits war die vertr昭sgerechte Hinterlegung des Kaufpreises beim Notar die Voraussetzung dafr, d加 der Besitz und die Nutzungen des Grundstilcks auf den K如fer ubergingen und der Notar den Eigentumswechsel sowie die Bestellung von Grundpfandrechten durch den Kaufer 一 zur Teilfinanzierung des Kaufpreise.s 一 veranlassen durfte( §§4, 9, 10 des Vertrages). Dieser Hinterlegungszweck spiegelt die Interessenla即 der Vertragspartner. Der Kaufer wollte die vertragsgerechte Verwendung des hinterlegten Kaufpreises sichern. Dieses Sicherungsinteresse erlosch spきtestens, als ihm das enthaftete GrundstUcku bergeben und il bereignet wurde. Danach gab es aus der Sicht des 騒ufers . keinen sachlichen Grund mehr, den restlichen Kaufpreis nicht an die Verk如ferin auszuzahlen. Vielmehr muBte ihm von diesem Zeitpunkt an daran gelegen sein, sich von der Last der Verlustgefahr gem. §270 Abs. 1 BGB , die er bis zur Erfullung seiner Kaufnreisschuld trug, m6gIicnst rascn zw Derreien. Die Klage rin wiederum muBte als Ver短uferin ein Interesse daran haben, daB der Kaufer seine Schuld sp批estens in dem Zeitpunkt erfllte, in dem er ein Anwartschaftsrecht erlangte, also nach Vereinbarung der Auflassung entweder eine Auflassungsvormerkung eingetragen wurde oder der K註ufer den Antrag auf Eigentumsumschreibung beim Grundbuchamt stellte (昭1・ BGHZ 83, 395 , 399 「= MittB習Not 1982, 116 = DNotZ 1982, 619 ]). Denn wahrend des 安itraums z面schen diesem Zeitpunkt und der Eintragung des 騒ufers ins Grundbuch hatte die Ver 姫uferin ihre Vernflichtung noch nicht i. S. von§17 KO erfllt, 血115 es jetzt zum Konkurs uber das Vermogen aes Icauters kam(昭1. RGZ 84, 228 , 235; 85, 402, 403; Jaeger/石をnckel, ; hn KO 9.Aufl., §17 Rdnr.63 厳 ノUhlenbruck, KO 1o. Aufl.,§17 Rdnr. 18 n; Kilger/K Schmidt, KO 16. Aufl., §17 Anm. 3 a). Um zu verhindern, d加 §17 KO eingriff, muBte die Verk加ferin, wenn 討e am Kaufvertrag festhalten wollte, daran interessiert sein, daB wenigstens der Kaufer erfllt hatte. Dieses Interesse an einer Vorverlegung der Erfllungswirkung endete zwar, als der Kufer als EigentUmer im Grundbuch eingetragen war und von jetzt ab der Notar das hinterlegte Geld treuhanderisch nur noch fr die Verk加ferin verwahrte. Diesa ndert aber nichts an der Tatsache, daB die Verk如ferin bis dahin daran interessiert gewesen sein muBte, daB nicht ihr Erfullungsanspruch nach §17 KO erlosch und nunmehr der Konkursverwalter vom Notar den Kaufpreis zuruckforderte. Dieses Interesse der Verk如ferin ist regelmaBig h6her einzuschatzen . als deren ande肥5 Intemsse, dem 騒ufer nicht die Ubermittlungsgefahr des §270 Abs. 1 BGB abzunehmen. Denn die Verk加ferin durfte diese Gefahr und das 斑siko eines Banken如nkurses, in dem die Guthabenforderung des Anderkontoinhabers nicht ausgesondert werden d宙fteund nur Konkursforderung ware (Kilger/K Schmidt, a. a. 0.O 43 Anm・ a・E・),geringschatzen. Eine Veruntreuung und Fehlleitung des hinterlegten Geldes durch den Beklagten, dem beide 脆rtr昭spartner vertrauten, 1昭en fern. Trat doch ein solcher S山aden ein, so hatte die Berufshaftpflichtversicherung des Beklagten dafr einzustehen. b) DerV而rtlaut des Vertrages enthalt genugend Anhaltspunkte fr die Annahme, die Kau如reisschuld habe entsprechend dieser Interessenlage in dem Zeitpunkt erfttllt sein sollen, in dem der 欧ufer ein nicht mehr entzie励ares Anwartschaftsrecht auf das Ei即ntum erlan導 hatte. Nach§3 des 恥fvertrages sollte der Notar 叱n Kau 加reis an die Verkauterin auszaflien, soLaJcl der INotar aen Lintraamt 即stellt hatte und der gungsantr昭 beim Grundbu山 t Eintragung Hindernisse ni山 entgegenstanden; die Auszahlung war also nicht hinausgeschoben. bis der K谷 ufer als thgentumer 比n (iruncrnucfl stand.さcflon vor aem vertraglichen Auszahlungszeitpunkt gingen die Nutzungen der jeweiligen Leistun即n auf den Erwerber tber. Die Verkauferin U berlieB dem Kaufer den Besitz und die Nutzungen des GrundstUcks bereits zehn Tage na山 der Genehmigung des Vertragsschlusses, falls der Kaufpreis beim Notar hinterlegt war und vom 助ufer zu vertretende §3 Auszahlungshindernisse nicht vorlagen( Abs. 2 des Vertrages). Nach Hinterlegung des Kaufpreises durfte der 騒ufer das Grundstuck zur Teilfinanzierung des Kau 仁 §10 Dreises belasten ( mit§3 Abs. 1. 2 des Vertrages). Der JSauter wiederum imer1ieJj der Vericaulerin aie gesamten seit der J3inzafllung aut dem INotarandlerxonto anialien§3 den Zinsen( Abs. 3 des Vertr昭es). Daran haben die Vertragspartner in ihrer,, Anweisung" vom Juni 1986 festgehalten, obwohl damals abzusehen war, daB sich die von der Verkauferin geschuldete Enthaftung des Grundstucks erheblich verz6gern werde, weil ein verlmngegangener Grundschuldbrief fr kraftlos zu erklaren war. Nach dieser ,,An配isung" sollte der einbehaltene Restkaufpreis von 30.000 DM als Festgeld angelegt werden und die sich daraus ergebenden Zinsen der Verkauferin zustehen. Ohne eine MittBayNot 1994 Heft 3 §§99 ff., 953 ff. BGB ). ( D論 der Kaufer bereits ab Einzahlung auf dem Notar加derkonto auf die Zinsen verzichtete. 1胡t angesichts des 乙wecKs. den der Kauter mit der treunandleriscnen Iieauttragung dies INotars vertolgte, zwar nicflt den さcflluJj zu, dl引j die Kaufpreisschuld bereits in diesem fr面en Zeitpunkt getilgt sein sollte. Der Umstand, d郎 die Vertragspartner einander jeweils sofort oder alsbald die Nutzungen der zu fordernden Leistungen zugestanden, 1都t aber ihren Willen erkennen, die Erfllungswirkung der Kaufpreiszahlung m6glichst vorzuverlegen und sie sp飢estens in dem ZeitDunkt eintreten zu lassen. in dem der Kaufer sicher sein konnte, Ligentumer des (irundstncks zu werden. c) Entsprechend diesem Auslegungse稽ebnis sind die Parteien in den Vorinstanzen davon ausgegangen, d叩 die Kl雛erin keinen Kau如reisanspruch mehr hat申 4. GBO §49 (Altenteilsgrunds競ck i. S. d.§49 GBO mjnicht Existenzgrundlage des ルwerbers sein) w吐den im Rahmen einer GrundstUcksUberlassung Dienstbarkeitenu nd 恥allasten als Altenteil, Leibgedinge, Leibzucht, Auszug oder ' im gleichen Sinn ats ,週血n- und Unterhattsrecht" eingetragen. so bedarf es. wenn auf die tintragungsDewllllgung liezug genommen wira, nicht aer Bezeichnung der einzelnen 恥chte im Grundbuch; dies gilt 一 anders als im Rahmen von Altenteilsvertr魂en im Sinne von Art. 96 E価価一 auch dann, wenn das Grundstuck dem Ubernehmer nicht auch zu Zwecken des wirtschaftlichen Erwerbs dient. BGH, BeschluB vom 3.2・ 1994 一 V ZB 31/93 一,mitgeteilt von D. Bundschuh, Vorsitzender Richter am BGH und Notar Dr. Gerald Wo房 Mなldfischbach-Burgalben Aus dem Tatbestand: Die Beteiligten sind die Witwe und die S6hne des am 3. 9. 1977 verstorbenen Erbiassers, den sie ausweislich des gemeinschaftlichen Erbscheins vom 23. 12. 1991 beerbt haben. Mit notarieller Urkunde vom 4. 2. 1992u bettrugen sie die beiden NacHa3grundstucke gegen bestimmte Entgeltverpflichtungen zu Alleineigentum an den Beteiligten zu 2. der ein naherg ereeltes Wohnungs- und Unternaitsrecnt zugunsten aer Jietelligten zu I Degrunuete. Die Beteiligten haben die Umschreibung des Eigentums auf den beteiiigten zu 乙 Deantragt, weser aie セintragung eines (einneltlichen) V而 hn- und Unterhaltsrechts nach Mag山 der notariellen e Urkunde. Dお Grundbuchamt hat unter anderem beanstandet. das wonn- una Unternaltsrecrn Konne nicnt als elnfleltllcfles Altenteil 即m・ §49 GBO, sondern lediglich als jeweils selbstandiges Wohnungsrechtu nd als Reallast eingetragen werden. Erinnerung und Beschwerde sind erfolgiosgeblieben. Der weiteren Beschwerde m6chte das Oberlandesgericht Hamm stattgeben. Daran sieht es sich aber durch den BeschluB des Oberlandesgerichts K6ln vom 1.4. 1992 一 2Wx7/91= Rpfleger 1992, 431 「= MittBayNot 1994, 134] gehindert und hatdeshalb die, Sache dem Bundesgerichtshof zur Entscheidung vorgelegt. Dieser hat die Zwischenverfgung des Amtsgerlcnts una aen lanagericntlicnen jiescniuij aulgenoDen sowie aas しrunaDucnamt angewiesen, von seinen Jieaen 肥n dagegen 価zusehen, daB das Wohn- und Unterhaltsrecht gem・ §49 GBO als einheitliches Altenteil eingetragenwerden k6nnen. MittBayNot 1994 Heft 3 ' Aus dとn Gr立nd朗. I. Die Vorlage ist nach§79 Abs. 2 OBO statthaft. Das voiin legende Gericht m6chte die Vorschrift des§49 GBO d曲 auslegen, d邪 die Eintragung eines Altenteils durch bloBe 「 Bezugn曲 me auf die Eintr肥ungsbewilligung, d. h. ohne Bezeichnung der einzelnen einzutragenden 即chte, nicht voraussetzt, d加 das mit demAltenteilsrecht zu belastende GrundstUck 一 sei es auch nur teilweise 一 Zwecken des wirtschaftlichen Erwerbs dient. Es sieht sich daran aber durch den auf weitere Beschwerde ergangenen BeschluB des Oberlandesgerichts K6ln vom 1. 4. 1992, 2 Wx 7/91, Rpfleger 1992, 431 [= MittB町Not 1994, 134] gehindert. In dieser Entscheidung hat das Oberlandesgericht K6ln den Begriff des Altenteils im Sinne des§49 GBO mit der Voraussetzung verknupft, daB der Uberne面er in dem zu belastenden Grundstuck wenigstens teilweise seine Existenz finde. Eine Pflicht 一 und damit auch das Recht 一 zur Vorlage bestunde gem. §79 Abs. 2 GBO allerdings nicht, wennu ber die. Rechtsfrage bereits eine Entscheidung des Bundesgerichtshofes e攻angen wさre und das vorlegende Gericht von dieserL ntscneiaung nicnt aDweicnen wollte (IiuI-IL ID, 151, 153). So liegt es hier indessen nicht, obwohl das vorlegende Gericht einem Urteil des Bundesgerichtshofes vom 28. 10. 1988 (V ZR 60/87, NJW-RR 1989, 451 「= MittBayNot 1989. 811 ) folgen m6chte: denn diese Entscheidung ist zu einer anderen vorscnritt, namlicfl zu A rt・ソb LLJI3LJI3 in Verbindung 面t§S NdsAGBGB, erga肥en. Wie der Senat dort ausgesDrochen hat. hat ein Altenteilsvertrag. der im さinne von A rt ソ() L UEUIi mit der UD eriassung eines . UrundlstucKs ln veroinaung stent, ln aerK egei einerseits ale ciew加rung des Unterhalts zum Inhalt, wobei dem Altenteiler ein Wohnrecht an einem bestimmten Teil des Grundstucks gew加rt wird, andererseits wird dem じbernehmer ein Gut oder ein GrundstUckU berlassen, kraft dessen Nutzung er sich eine eigene Lebensgrundlage schaffen und gleichzeitig den dem Altenteiler geschuldeten Unterhalt gewinnen kann. Allein durch eine Wohnrechtsgew勘rung mit Pflegeund Versorgungsverpflichtungen wird nach dieser Rechtsprechung eine Grundstucksubertr昭ung noch nicht zum % Altenteilsvertr昭 im Sinne von Art・ EGBGB (BGH 12. a・ 0・unter Hinweis auf BGH, Urteil vom 4・ 1981, a・ V ZR 37/81, DNotZ 1982, 697 , 698). Der Begriff des Altenteilsvertrages im Sinne von Art. 96 EGBGB erhlt seine Bedeutung und Ausfllung 一 zugleich aber auch seine Ver-engung 一 durch die Verweisung auf die landesrechtlichen Vorschriftenu ber einen Altenteilsvertrag, der mit der berlassung einお Grundstuicks in Verbindu昭 steht. Allen diesen landesrechtlichen Vorschriften ist u. a. gemein, d論 sie unter Ab舶gung der Interessen des abziehenden Altenteilers und des typischerweise nachruckenden Angehorigen der nachsten Generation die Ruckabwicklung des Vertrages materiell-rechtlich st加ker erschweren, als dies nach den Vorschriften des Burgerlichen Gesetzbuchs u ber schuldrechtliche Austauschvertr臨e der Fall ist. Deshalb hat der Bundesgerichtshof das Vorliegen eines Altenteilsvertrages fr den Fall verneint, daB der Charakter eines gegenseitigen Vertrages mit beiderseits gleichwertigen Leistungen im Vordergrund steht. Dieser Regelungszusammenhang des Art. 96 EGBGB stellt die Frage nach einer sachgerechten Abgrenzung des Begriffs,, Altenteilsvertr昭‘'unter einem besonderen Blickwinkel und mit besonderer Zielrichtung. リ ementsDrecnena Dezient slcn ale KecntsDrecnung aes Bundesgerichtshotes zur Auslegung von Art.90 LUBUB in Art: Entscheidung, Urteil Gericht: BGH Erscheinungsdatum: 16.02.1994 Aktenzeichen: IX ZR 158/93 Erschienen in: DNotI-Report 1994, 5 MittBayNot 1994, 214-217 MittRhNotK 1994, 168-172 Normen in Titel: BGB §§ 270 Abs. 1, 362